Theater im öffentlichen Raum

«Pauli querAb»

Szenischer Rundgang zu vergessenen Orten unerhörten Geschehens

Es spielten 15 Menschen zwischen 8 und 75 Jahren.

Wer denkt an Eva vom See und ihre Männer von der Pinasse, wenn das Stichwort St. Pauli fällt?
Wer hat die größere Klatsche: Der Kasper vom Spielbudenplatz oder Jeff Koons?
Lebt Kasper überhaupt noch auf St. Pauli? Wer weiß, wo?
Wer kennt noch das berühmte Taubennesselgeschäft und vor allem:
Wer bewacht heute den Stein, der alles – wirklich ALLES – zusammenhält?
Großvater wusste noch Bescheid, aber das ist lange her.

Drei Engel im himmlischen Alter zwischen 8 und 10 Jahren führten bis zu 100 Zuschauer auf verborgenen Wegen durch Hamburgs berühmtestes Viertel.
QuerAb – man lässt den Blick zur Seite schweifen, lässt sich, fernab vom sturen Geradeaus, in abgelegene Winkel von Tiefgaragen und Sackgassen verschlagen oder man begreift in der Hektik eines S-Bahnhofs endlich, wozu diese Schließfächer überall wirklich da sind, weil diese merkwürdige Frau es einem erzählt: Es sind Zwischenstationen für die Seelen auf dem Weg ins Ichweißnichtwohin.

Mit PAULI querAB haben wir in den Sommern 2003, 2004 und 2005 die Tradition fortgesetzt, Geschichten an die Öffentlichkeit zu bringen, die mit den Menschen auf St. Pauli eng verbunden sind. Und derer gibt es viele. Aber wer weiß schon, was davon pure Fantasie und was Realität ist? Wir haben beides untrennbar miteinander verwoben.

Pressestimmen

"Sie (die Figur "Eva vom See") ist eine der märchenhaften Gestalten, die Regisseurin Christiane Richers hier aufbietet, um so etwas wie einem poetischen Gedächtnis oder Bewusstsein von Orten Gehör zu verschaffen...(Am Ende des Rundgangs) wundert sich der Theaterflaneur, dass ihm die normalen Passanten seine Veränderung nicht ansehen."

die tageszeitung
14.08.2003

"...eine unvergessliche Reise zwischen Realität und Fantasie."

Hamburger Abendblatt
31.05.2003
Pauli querAb

Medien

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Informationen

Konzept & Inszenierung
Christiane Richers
Produktions-
leitung
Christine Filipschack
Produktion
GWA St. Pauli Süd/Kölibri